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Peristaltische Pumpe
Der Betrieb der peristaltischen Pumpe beruht auf dem so genannten "Fließdruck", der sich auf einen biegsamen Schlauch auswirkt; der genannte Fließdruck wird durch Rollen ausgeübt, die parallel zu einer Achse drehen und ihren Sitz auf einem Rollenträger haben. Die langsame Drehbewegung des Rollenträgers wird von einem Getriebemotor zu zwei oder drei Durchläufen übertragen.

pompa peristaltica

 

 

 

 

Polyäthylen UMWHPE
Hochmolekulares Polyäthylen (> 1.000.000) mit ausgezeichneter Stoßfestigkeit.
Gegenüber der niedermolekularen PE ist dieser Typ weniger steif und weist eine bessere Stoßfestigkeit auf. Seine Nutzung ist deshalb dort angezeigt, wo das Material wiederholt Stößen ausgesetzt ist
VORZÜGE
gute Stoßfestigkeit auch bei tiefen Temperaturen
Bewahrt die für polyolefinische Materialien typische hohe chemische Resistenz
hohe Verschleißfestigkeit
niedriger Reibungskoeffizient
MÄNGEL
Im Vergleich zu den Technopolymeren weist es geringere mechanische Resistenz, d.h. Zug- und Biegungsfestigkeit auf. Im Vergleich zu den niedermolekularen PE ist es weniger steif.
ANWENDUNGEN
mechanische Anwendungen: dank seinem niedrigen Reibungskoeffizienten, seiner hohen Verschleißfestigkeit und seiner Feuchtigkeitsaufnahmeunfähigkeit ist seine Anwendung für Rollenlager oder andere mechanische, auch unter Wasser arbeitende Teile mit geringer Belastung angezeigt.
Anwendungen in der Nahrungsmittelindustrie: da physiologisch träge ist seine Anwendung vor allem dort angezeigt, wo es mit Nahrungsmittel jedweder Art in Kontakt kommt. Das Material wird auf Grund dieser Eigenschaft vor allem bei Bau von Anlagen zur Verarbeitung von Nahrungsmitteln, von Pumpen für flüssige Nahrungsmittel, etc. eingesetzt.
elektrische Anwendungen: seine ausgezeichneten dielektrischen Eigenschaften, seine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen haben dazu geführt, dass es immer mehr Anwendung in diesem Bereich findet.
chemische Anwendungen: sehr gute Widerstandsfähigkeit gegenüber Lösungen, Fetten, Ölen, Paraffinen, Säuren und Alkalien. Es wird auch für Komponenten in der chemischen Industrie eingesetzt
Nutzungstemperatur: von -50°C bis 120°C

 

Polymer
Makromolekül, d.h. ein schweres Molekül, das aus einer Vielzahl von kleinen gleichen (Monomere) oder unterschiedlichen Molekülen (Copolymere) besteht, die mittels Wiederholung derselben Verbindung eine Kette bilden.

 

Polypropylen (PP)
Ein von Propylen ausgehend erzeugtes Polymer, dessen Ausgangsmaterial fossile Brennstoffe (Erdöl, Gas und Kohle) sind.
Im Vergleich zu den PE weist es eine höhere mechanische Resistenz auf und ist auch gegen Alkalien und Säuren resistent, weswegen es in der chemischen Industrie für Teile mit geringer Belastung angewandt wird.
VORZÜGE
hohe chemische Resistenz
Zugfestigkeit, bei den Polyolefinen sehr gute Zugfestigkeit
Niedriges spezifisches Gewicht
Leichte Verarbeitung sei es an Maschinen, sei es beim Verschweißen
MÄNGEL
Im Vergleich zu den Technopolymeren weist es geringe mechanische Resistenz, d.h. Zugfestigkeit, Biegungsfestigkeit, Kompressionsfestigkeit, und Hitzebeständigkeit aus. Im Vergleich zu den PE ist es steifer und weniger schlagfest.
ANWENDUNGEN
Mechanische Anwendungen: wird auch für Maschinenbauteile in ätzender Umgebung verwendet; im gegenüber den hochmolekularen Polyäthylenen hat es eine höhere Zugfestigkeit im Vergleich zu den PE H.M.W.
Anwendungen in der Nahrungsmittelindustrie: da physiologisch träge, falls aus natürlichen Farben bestehend, ist seine Anwendung vor allem dort angezeigt, wo es mit Nahrungsmittel jedweder Art in Kontakt kommt.
elektrische Anwendungen: seine ausgezeichneten dielektrischen Eigenschaften, seine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen haben dazu geführt, dass es immer mehr Anwendung in diesem Bereich findet.
chemische Anwendungen: seine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Säuren und Alkalien und seine bessere Hitzebeständigkeit als die der PVC haben dazu geführt, dass es immer mehr Anwendung für Komponenten in der chemischen galvanischen Industrie und in der Erdölindustrie für die Herstellung von Flanschen, Triebwerken, etc. findet. Ungeeignet für Nutzungen mit oxidierenden Säuren in hohen Konzentrationen.
Nutzungstemperatur: von 4°C bis 70°C

 

PPS - Polyphenylensulfid (z.B.:. RYTON®)
Polyphenylensulfid ist ein Technopolymer für technische Anwendungen bei hohen Temperaturen.
Diese Gruppe von Harzen, die sich durch ihre sehr gute Verarbeitungseigenschaften auszeichnet, hat ein sehr ähnliches Verhalten wie die Wärmehärtungsmittel, da es in Verbindung mit verschiedenen Schmelzen (Glasfasern, mineralischen Schmelzen, Pigmenten) hervorragende mechanische, chemische und selbstlöschende Eigenschaften hat. Die PPS weist eine Kombination von einzigarten Merkmalen auf.
CHEMISCHE ASPEKTE
PPA ist ein thermoplastisches, kristallines, aromatisches Polymer, mit einer symmetrischen Struktur mit linearen aus p-substituierten Benzenringen und Schwefelatomen bestehenden Ketten.
Das Polymerisierungsverfahren ist von der Phillips Petroleum Company
(USA) entwickelt worden und besteht aus einer Reaktion zwischen P-Dichlorbenzol und Schwefelnatrium in einer polaren Lösung. Das aus der Polymerisierung gewonnene PPS ist ein feines weißes Pulver mit Schmelzpunkt bei ca. 288°C.
Bei Erhitzung dieses Polymer auf eine genügend hohe Temperatur und bei Vorhandensein von Luft findet eine Verlängerung seiner Molekülkette und ein Ineinander-Verschlingen statt, welche demselben zu vorzüglichen mechanischen Eigenschaften verhilft.
WIDERSTANDSFÄHIGKEIT GEGENÜBER CHEMISCHEN AGENZIEN
PPS zeichnet sich durch eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber chemischen Agenzien aus, insbesondere ist es in Lösungen unter 200°C nicht löslich. PPS hat eine ausgezeichnete chemische Resistenz, was besonders bei den Werten der Zugfestigkeit zum Ausdruck kommt, nachdem es während 3 Monaten einer Temperatur von 93°C ausgesetzt worden ist. Es ist aber trotzdem möglich, dass PPS von einigen chemischen Substanzen, wie Oxydierungsmitteln, starken Säuren, Halogenen, Aminen und einigen Chlorkohlenwasserstoffen angegriffen werden kann.
Die Wasseraufnahmefähigkeit von PPS ist sehr gering (< 0,05%) und zudem weist es eine gute Widerstandsfähigkeit gegenüber der Hydrolyse in warmem Wasser auf.

 

PTFE
Polytetrafluoräthylen (PTFE) ist ein Polymer des Tetrafluoräthens und ist bekannter unter den Handelsbezeichnungen Teflon, Fluon, Algoflon, Hostaflon. Dem Polymer werden stabilisierende und verflüssigende Komponenten hinzugefügt.
Es handelt sich um einen glatt anzufühlenden und wärmebeständigen (bis über 200°C) Kunststoff und wird in der Industrie für die Beschichtungen von Oberflächen angewandt, die hohen Temperaturen ausgesetzt werden und antihaftend sein sollen und eine gute chemische Trägheit aufweisen sollen.
Häufig genutztes fluoriertes Material mit sehr guter chemischer Resistenz, aber schwachen mechanischen Eigenschaften.
Die Verformung, selbst bei sehr geringer Belastung, zeigt eine Anwendung für Dichtungen an.
VORZÜGE
Ausgezeichnete chemische Resistenz
sehr gute Beständigkeit sowohl bei tiefen als auch bei hohen Temperaturen, bis 260° C
tiefe Entflammbarkeit
niedriger Reibungskoeffizient
MÄNGEL
die mechanische Festigkeit, wie Zugfestigkeit und Kompressionsfestigkeit, sind gering, vor allem die Verformungsbeständigkeit bei Gewichtsbelastung ist sehr gering.
ANWENDUNGEN
mechanische Anwendungen: dank seinem niedrigen Reibungskoeffizienten ist seine Anwendung für Rollenlager angezeigt, vorausgesetzt diese sind nur geringer Belastung ausgesetzt.
Anwendungen in der Nahrungsmittelindustrie: da physiologisch träge ist seine Anwendung dort angezeigt, wo es mit Nahrungsmittel jedweder Art in Kontakt kommt, wobei in einigen Staaten die Anwendung im Bereich der Nahrungsmittelverarbeitung umstritten ist.
elektrische Anwendungen: seine ausgezeichneten dielektrischen Eigenschaften, seine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen haben dazu geführt, dass es immer mehr Anwendung in diesem Bereich findet.
chemische Anwendungen: typisch für die fluorierten Polymere ist die sehr gute Widerstandsfähigkeit gegenüber Säuren und Alkalien. Es wird auch für Komponenten in der chemischen Industrie und in der Erdölindustrie eingesetzt.
Nutzungstemperatur: von 4°C bis 260°C

 

PVDF
Polyvinyldenfluorid ist ein neu entwickeltes fluoriertes Polymer. Sein Hauptmerkmal ist, wie bei allen fluorierten Materialien, die chemische Resistenz. Im Vergleich zum PTFE sind die mechanischen Eigenschaften bedeutend besser und es verformt sich nicht, auch unter Belastung.
VORZÜGE
Es bewahrt die für fluorierte Materialien typische ausgezeichnete chemische Resistenz.
Im Vergleich zum PTFE weist es höhere mechanische Festigkeit, wie Zug- und Kompressionsfestigkeit, auf.
sehr gute Beständigkeit sowohl bei tiefen, als auch bei hohen Temperaturen, bis zu 160° C, und Widerstandsfähigkeit gegenüber U.V.-Strahlen
sehr gute Formstabilität
Tiefe Entflammbarkeit
gute Verschleißfestigkeit
MÄNGEL
Im Vergleich zum PTFE ist die Beständigkeit bei hohen Temperaturen geringer (160 °C).
eher hoher Wärmeausdehnungskoeffizient. Weist nur teilweise Verträglichkeit mit Ketonen, Ester, Äther, organischen Basen und Alkalilösungen auf
ANWENDUNGEN
chemische Anwendungen: typisch für die fluorierten Polymere ist die sehr gute Widerstandsfähigkeit gegenüber Säuren und Alkalien. Es wird auch für Komponenten in der chemischen Industrie und in der Erdölindustrie eingesetzt.
Anwendungen in der Nahrungsmittelindustrie: da physiologisch träge, falls aus natürlichen Farben bestehend, ist seine Anwendung vor allem dort angezeigt, wo es mit Nahrungsmittel jedweder Art in Kontakt kommt. Dieses Material wird auf Grund dieser Eigenschaft vor allem bei Bau von Anlagen zur Verarbeitung von Nahrungsmitteln, von Pumpen für flüssige Nahrungsmittel, etc. eingesetzt.
elektrische Anwendungen: seine ausgezeichneten dielektrischen Eigenschaften, seine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen haben dazu geführt, dass es immer mehr Anwendung in diesem Bereich findet.
mechanische Anwendungen: dank seinem niedrigen Reibungskoeffizienten ist seine Anwendung für auch unter Wasser arbeitende Rollenlager angezeigt.
Nutzungstemperatur: von -40°C bis 160°C

 

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